Unterschiede zur Schulmedizin

Wichtig: Ich lehne die Schulmedizin nicht ab und verwende auch bisweilen Methoden aus der Schulmedizin, z.B. wenn es um Ernährung, wissenschaftlich fundierte Aromatherapie oder Phytotherapie geht.

Meine Anamnese, Beratung und Behandlung unterscheidet sich allerdings von der alltäglichen Praxis, wie sie zum Beispiel ein Kassenpatient erlebt, in folgenden Punkten:

Vorab fällt auf, dass ich ungern von Patienten rede. „Patient“ bedeutet von seiner Wortherkunft ungefähr „duldsam Leidender“. Das ist passend für eine Kultur der Bewirtschaftung von kranken Menschen. Für mich passt es nicht. Ich bevorzuge „Kunden“ oder „Klienten“.

Ich nehme mir Zeit, alle Lebensbereiche ganzheitlich einzubeziehen.
Wenn ich mit einem Klienten eine Zusammenarbeit beginne, lerne ich ihn und seine Krankheitsgeschichte erst einmal gründlich kennen. Ein Ersttermin dauert in der Regel 90 bis 120 Minuten.

Mich interessiert neben der körperlichen Untersuchung von Anfang an die Gesundheits- und Krankengeschichte, das Lebensumfeld, die Ernährung und die Familien-Krankengeschichte.

Meine Empfehlungen zielen neben der Linderung des aktuellen Problems immer auf die ganzheitliche Gesunderhaltung. Nebenwirkungen nehme ich nicht billigend in Kauf, sondern versuche diese von vornherein zu vermeiden. Und ich setze von Anfang an auf eine Mitarbeit des Klienten.

Krankheiten sind Hilfsmittel, Veränderungen im Leben zu erkennen, die die Gesundheit erschweren.

Wenn es an die Behandlung und Therapie geht, nutze ich auch Methoden, die man in der Schulmedizin und Schul-Psychotherapie kaum findet. Zum Beispiel kürzeste psychotherapeutische Interventionen in wenigen Minuten, die bisweilen tief wirken. Auch lange, tiefgreifende Gespräche, die über den Rahmen von 50 Min. hinausgehen dürfen, damit auch der Kunde die Zeit hat seine Entwicklung zu vollziehen. Oder ich wende Geistheilungsmethoden aus fernöstlicher Tradition an ebenso wie aus schamanischen oder anderen Quellen. Auch Gebet und Meditation nutze ich, wenn es dem Klienten hilft. Selten habe ich erlebt, dass ein Arzt mit seinen Kunden betet. Das kommt bei mir immer wieder vor, und wir machen das sogar in der Gruppe, wenn die Gruppe das akzeptiert. Wie soll ein Mensch heilen, wenn seine Seele nicht mit an Bord ist?

Und noch eine wichtige Sache: Kein Arzt, Medikament, Hilfs- oder Heilmittel noch irgend ein Therapeut, Heiler, Heilpraktiker oder Schamane kann Sie heilen! Aber Sie können vielleicht mit göttlicher Hilfe und der Weisheit der Natur unter Nutzung Ihrer Selbstheilungskräfte und unser aller Hilfe, um sich zu heilen!

In mir finden Sie einen Weggefährten zur Gesundheit, der viele Aspekte in sich vereint: Heilpraktiker, Psychologischer Berater, Entspannungstrainer, Ernährungsberater, Massagetherapeut, Heiler und spiritueller Begleiter. Dabei bin ich erstaunlich bodenständig, wie meine Kunden bestätigen.

Heilung ist mehr als nur Symptome lindern. Auch wenn Symptome zu lindern von uns allen angestrebt wird.

Ich freue mich, wenn ich auch Sie auf dem Weg der Heilung begleiten kann.

Die Persönlichkeit des Fibromyalgie-Patienten

Die folgenden Erfahrungen spiegeln meine Sicht nach ca. 200 Gesprächen mit Fibromyalgiepatienten wider. Dabei handelte es sich um Gespräche von 2 bis 3 Stunden Dauer. Nicht immer hätte ich mich der Diagnose „Fibromyalgie“, die oft nach langer Leidensgeschichte erstellt wurde, angeschlossen. Bisweilen hatte ich den Eindruck, dass wenn man lange genug nichts findet, der Patient als Fibromyalgiepatient eingestuft wird.

Außerdem sind alle Menschen individuell und eine Typisierung ist immer problematisch. Nicht jeder lässt sich eindeutig zu den Persönlichkeitsbildern, wie ich sie hier exemplarisch schildere einordnen. Auch denke und hoffe ich, noch viele Gespräche zu führen und dabei noch viel genauere Einblicke in die Strukturen der Krankheit „Fibromyalgie“ zu erhalten.

Warum betrachte ich die Persönlichkeit der Patienten so genau und klassifizierend?

Ich denke, dass chronische Krankheiten den Menschen nicht aus heiterem Himmel überfallen. Lebensumstände und Persönlichkeit treffen aufeinander und bilden den Nährboden, auf dem sich Krankheiten leichter oder weniger leicht entwickeln. Ich vermute, dass bestimmte  Besonderheiten in der Persönlichkeit und bestimmte Lebensumstände die Erkrankungswahrscheinlichkeit und den Verlauf begünstigen. Außerdem vermute ich, dass das Leben mit einer chronischen Krankheit einen prägenden und bisweilen persönlichkeitsverändernden Einfluß auf den Patienten ausübt. Dies kann soweit gehen, dass eine Linderung oder gar Heilung durch diese Entwicklung extrem behindert wird. Eventuell ist dieser persönlichkeitsprägende Effekt sogar die Hauptursache, weshalb chronische Krankheiten so selten wieder verschwinden und bisweilen als unheilbar gelten.

Primärer und sekundärer Krankheitsgewinn

Somit erfrage ich bei meinen Patienten immer sehr genau die Lebensumstände vor der Krankheit und die sogenannte prämorbide Persönlichkeitsstruktur. Darunter versteht man die Persönlichkeitsbesonderheiten, welche für den noch nicht Erkrankten typisch waren. Dann erfrage ich, wie sich durch die Krankheit das Leben verändert hat und auch wie sich seine Einstellungen, Werte, sein Denken und insgesamt sein Wesen entwickelt haben.Ganz wichtig ist auch, welche Erkenntnisse und Reifungsprozesse durch die Krankheit genutzt wurden. Ich erfrage, wie die Umwelt sich verändert hat. Eventuell haben sich auch Vorteile eingestellt, die vielleicht nur gering geschätzt werden, aber dennoch relevant sind. Falls es einen primären oder sekundären Krankheitsgewinn gibt, möchte ich diesen nach Möglichkeit herausarbeiten.

Bei all diesen Gesprächen sind mir einige typischen Strukturen aufgefallen, die ich an drei Krankheitsgeschichten erzählen werde.

  • Die attraktive Leistungsträgerin
  • Die einsame Anlehnungsbedürftige
  • Die abhängige Ehefrau

Es gibt zwar auch Männer, die Fibromyalgie als Diagnose haben, doch sind es so wenige, dass ich derzeit noch nicht genügend Erfahrungen für eine Typisierung habe. Es finden sich Ähnlichkeiten zu Frauen, und dann auch wieder nicht.

Zwischen Sex und Fibromyalgie scheint es zwei häufige Besonderheiten zu geben.

Coach Berater Heilpraktiker Heiler
Coach Berater Heilpraktiker Heiler

Fibromyalgie ist eines meiner Spezialgebiete. Ich habe schon mit über 200 Fibromyalgie-Patienten im Rhein-Main-Gebiet und ganz Hessen gearbeitet. Für weitere Informationen siehe auch www.fibromyalgie-praxis.de

Pressemitteilung: Warum unser Gesundheitssystem bei Fibromyalgie versagt

Seligenstadt, 11.11.15 400 Erkrankungen zählt man derzeit zum sogenannten „rheumatischen Formenkreis“. Wesentliche Merkmale dieser Erkrankungen sind der schubhafte Verlauf und, je nach Krankheitsfortschritt, teils extreme Schmerzen. Bei 200 dieser Erkrankungen lässt sich allerdings im Blut nichts nachweisen. Zur letzteren Gruppe zählt auch die Fibromyalgie, eine schmerzhafte Erkrankung des Muskel- und Bewegungsapparates, auch als Muskel-Faser-Schmerz gekannt. Sie betrifft derzeit etwa 3 bis 3,5 Mio Menschen in Deutschland, hauptsächlich Frauen. Für die Diagnostik haben Ärzte wenig Zeit, im Durchschnitt nur 6 Minuten. „Das ist viel zu wenig, um der Ursache auf den Grund zu gehen“, erklärt Bernhard Sattler, Heilpraktiker für Psychotherapie beim Infoabend am 10. November 2015 über Fibromyalgie und Qigong.

Über 200 Gespräche mit Fibromyalgie-Patienten

Fast 250 Gespräche hat er in den letzten Jahren mit „diagnostizierten“ Fibromyalgie-Patienten geführt. „Man braucht schon zwei bis drei Stunden, um sich ein Bild zu machen, bevor man Therapieversuche in Betracht ziehen kann“, resümiert er. Viele komplexe Faktoren spielen eine Rolle: die aktuellen und vergangenen Lebensumstände, Ernährung, die gesundheitliche Geschichte der Familie, Veränderungen bei verschiedenen Arten von Stress bis hin zu persönlichen Vorlieben, aber auch Freizeit- und Sozialverhalten. Für Staunen sorgte er bei den Zuhörern mit dem Hinweis auf den Beipackzettel und nennt Beispiele. „Die Nebenwirkungen decken sich erstaunlich oft mit den Beschwerden.“ Die Patienten hätten bei der Menge an Medikamenten, die sie einnehmen, oft den Überblick verloren, so Sattlers Vermutung. Deshalb sei es sinnvoll nach Alternativen zu suchen, die es ermöglichen, die Medikamente auf lange Sicht gemeinsam mit dem Arzt zu reduzieren.

Ernährungsumstellung sorgt häufig für Linderung

Allein durch Umstellung der Ernährung, z.B. durch Verzicht auf Weizen oder Gluten, lasse sich bei 80 % der Fibromyalgie-Patienten oft eine deutliche, schnelle Verbesserung erzielen. Sehr gute Ergebnisse habe Sattler auch mit einem bewährten Therapiesystem erzielt, das auf mechanischen Impulsen basiert. Davon konnte sich direkt eine Teilnehmerin persönlich überzeugen. Ihr subjektives Schmerzempfinden reduzierte sich nach ca. 12-minütiger Behandlung von 4 auf 1 auf einer 10er Schmerzskala. „Bei nahezu allen der etwa 250 Fibromyalgie-Patienten tritt mit diesem System eine Linderung ein.“ erklärt Sattler.

Qigong: Bewegung effektiv einsetzen

Einig waren sich alle Betroffenen, darunter auch eine Vertreterin der Rheuma-Liga Seligenstadt sowie ein weiterer, erfahrener Heilpraktiker, dass mangelnde Bewegung und Schonhaltung die Beschwerden verschlimmern. Deshalb rät Snezana Galijas, Qigong-Practitioner seit 10 Jahren und selbst betroffen: „Wenn man sich schon unter Schmerzen zur Bewegung durchringt, dann kann man auch gleich ein medizinisch wirksames, ganzheitliches Bewegungsprogramm, z.B. Wildgans Qigong, machen.“ Besonders geeignet ist diese dynamische, abwechslungsreiche Form von Qigong für Fibromyalgie-Patienten, die oft ungeduldig, leistungsorientiert und anspruchsvoll sind. Dieses medizinische Qigong beruht auf den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin und steuert systematisch Meridiane und Energiepunkte an. Einer festen Choreographie folgend aktiviert Wildgans Qigong in den 10 Minuten Übungsdauer mittels Bestrahlung, Akupressur und sanften Dehn- und Laufübungen alle inneren Organe und trainiert gleichzeitig den ganzen Bewegungsapparat sowie die Koordination, Konzentration und Balance, wie Snezana Galijas erklärt und live demonstriert. Sie ist eine von wenigen Trainern in Deutschland, die die Wildgans unterrichten. „In der westlichen Philosophie gibt es kaum eine vergleichbare Instandhaltungs- und Instandsetzungsmethode wie Qigong, die Körper, Geist und Seele ganzheitlich betrachtet und behandelt. Besonders die Balance-Übungen sind ein gutes Barometer dafür, ob der Mensch gerade zu hochtourig läuft,“ so die begeisterte Qigong-Practitionierin und Mutter von drei Töchtern, die seit 10 Jahren täglich im Freien flattert.

Über Bernhard Sattler

Bernhard Sattler ist seit 1999 im Coaching tätig und arbeitet seit 2006 therapeutisch. Der Heilpraktiker für Psychotherapie mit Master of Advanced Hypnosis Applications CNLPTA, Ernährungsberater und Entspannungstrainer bereitet sich derzeit auf den „großen“ Heilpraktiker vor. Seine Praxis befindet sich in Seligenstadt.

Über Snezana Galijas

Snezana Galijas ist seit 1995 Qigong-Practitioner. Gelernt hat sie Wildgans (Dayan) Qigong beim chinesischen Arzt und TCM-Berater Dr. Weihong Yang. Sie hat die erste deutschsprachige Lehr-DVD über Wildgans Qigong im Herbst 2014 auf den Markt gebracht. www.wildgans-qigong.de

Adipositas: Infoabend und Erfahrungsaustausch

Mittwoch den 13.04.2016 um 18:30 Uhr

Der Infoabend ist für Menschen mit deutlichem Übergewicht und deren Partner bzw. Lebensgefährten. Worum geht es an dem Abend:

Neben allgemeinen Informationen zur gesunden Ernährung geht es im Wesentlichen darum, wie Ihnen eine Selbsthilfegruppe helfen kann, zu einem gesünderen Gewicht zu kommen. Es geht um nachhaltige gesunde Gewichtsreduktion und mehr Lebensqualität.

Abnehmen ist für uns stark Übergewichtige  mit Entsagungen, Enttäuschungen und Jojo-Effekten verbunden.

  1. Wir werden gemeinsam für jeden Teilnehmer individuelle Wege erarbeiten, damit jeder in dieser Zeit durchhält, dabei mehr Lebensfreude empfindet und keinen Jojo-Effekt befürchten muss.
  2. Wir werden uns gegenseitig über eventuelle Krisen hinweghelfen und motivieren.
  3. Ich werde mein Wissen und meine Erfahrungen zur Verfügung stellen und Tipps geben.

Am Infoabend werden wir einen Termin festlegen, wann und wie oft wir uns treffen wollen. Ebenso gebe ich Termine für weitere Infoabende bekannt, an denen ich bestimmte Themen präsentieren werde, wie zum Beispiel:

— Die Psychologie der Adipositas
— Grundlagen gesunder Ernährung beim Abnehmen
— Die Bedeutung von Bewegung beim Abnehmen
— Verschiedene Ernährungsformen, ihre Vorteile und Nachteile
— Die Funktion unseres Verdauungssystems und wie wir überhaupt zunehmen und abnehmen.

Der Infoabend und die Treffen finden statt in meinen Räumen:

Bernhard Sattler, Raabestraße 2, 63500 Seligenstadt
Termin: Mittwoch den 13. April 2016 um 18:30 Uhr.

Teilnahmebeitrag 10 Euro

Anmeldung, wenn möglich, bitte unter:
0170-3241717 oder 06182-9939848