Sportunfall, Profisport und die Ursache hinter jeder Krankheit

Warum können viele Krankheiten schulmedizinisch nur schwer bis garnicht behandelt werden? Weil die Schulmedizin eine symptom- und nicht ursachenbasierte Medizin ist. Wenn organisch nichts gefunden werden kann, nennt man die Diagnose „psychosomatisch“ – es muss also mit der Psyche zu tun haben. Typisch sind Magen- oder Kopfschmerzen. „Mir ist das auf den Magen geschlagen“ oder „Es zieht sich der Magen zu.“ Oder: „Das Thema bereitet mir Kopfzerbrechen.“ Hier kann jeder die Ursache ganz gut erkennen zwischen Symptom und Ursache.

Schwieriger wird es z.B. bei Unfällen oder Verletzungen. Da ist ein Sportler, der sich ständig an der selben Hand verletzt. Oder ein Fuß, der über 6 Monate nicht besser wird. Oder der Rücken, der seit Wochen unverändert weh tut trotz Physiotherapie. Oder der Skiunfall, bei dem der verletzte Unterschenkel nur sehr langsam heilt.

Gibt es hier eine Ursache? Und wenn ja, wie findet und bearbeitet man diese?

In unserer Praxis arbeiten wir mit verschiedenen Methoden.

Ist die offensichtliche Ursache z.B. ein Unfall bekannt, wird mittels verschiedener Techniken direkt am Unfallhergang gearbeitet.

Ist die direkt Ursache nicht so offensichtlich, suchen wir im Lebensumfeld nach den Gründen. Das können familiäre, berufliche oder soziale Gründe sein, die den „Weg geebnet“ haben für den Unfall.

Bei Unfällen auf jeden Fall, aber auch bei Sport- und anderen Verletzungen findet in der Regel ein Schock oder sogar Trauma im betroffenen Gewebe statt. „Der Schock steckt mir in den Knochen“ hört man häufiger. Wird dieser Schock oder Trauma aus den betroffenen Zellen bzw. Gewebe entfernt, dann kann die physische Verletzung schneller heilen.

Zusätzlich findet eine Bearbeitung des Themas in den Auraschichten und übergeordneten Energiezentren und Meridianen statt, von wo aus die Heilinformationen in den physischen Körper weitergeleitet werden.

Der gesamte Vorgang kann zwischen 2 und 30 Minuten dauern. Oft kann in dieser Zeit der Schmerz um 50 % und mehr bzw. vollständige Schmerzfreiheit hergestellt werden.

Effektiv im Profi- und Leistungssport

Mit dieser Methode behandeln wir sehr erfolgreich Profisportler bei akuten Verletzungen während des Wettkampfs oder Trainings, um den schnellen Spieleinsatz wiederherzustellen. Je nach Fall können im Anschluss weitere Energiehandlungen erforderlich sein, um die Regeneration des Spielers bzw. Körperteils noch weiter zu beschleunigen bzw. schulmedizinische Maßnahmen zu unterstützen. Dies ist nach Operationen häufig der Fall.

Siehe auch Therapien&Methoden.

Der selbe Vorgang wird natürlich auch bei psychosomatischen bzw. organischen Beschwerden angewandt. Hier können mehrere Behandlungen über einen längeren Zeitraum notwendig sein, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, die komplexer sind und oft den ganzen Körper betreffen.

Sie haben Fragen oder möchten eine alte oder neue Verletzung behandelt haben? Vereinbaren Sie bitte einen Termin unter mail@heilpraxis-sattler.de


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Stress, Gesundheit und zirkadianer Rhythmus

Wir alle haben von der Umgangssprache ein gewisses Verständnis für das Wort „Stress“. Und wir alle kennen das Wort STRESS als einen unangenehmen Lebenszustand. Einige von uns kennen auch die Unterscheidung zwischen Eustress und Disstress, wobei Eustress die als positive empfundene Lebensherausforderung bezeichnet und Disstress die Leid erzeugende Überforderung.

Eustress und Disstress

Um die Dimension des Stresses für die Gesundheit besser zu verstehen, ist es unumgänglich, ein wenig über die Biologie des Menschen nachzudenken. Aus biologischer Sicht ist Stress jegliche Situation, in der Stresshormone von der Nebennierenrinde ins Blut abgegeben werden. Die wichtigsten dieser Hormone heißen: Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Das für unsere Gesundheit wichtigste Stresshormon ist wahrscheinlich das Cortisol. Wie alle unsere Hormone ist es ein Botenstoff, der über das Blut verteilt wird. Bei unterschiedlichen Körperzellen entfaltet Cortisol unterschiedliche Wirkung, teils lebensnotwendige, teils bedenkliche.

Cortisol liefert Lebensenergie

Zu den lebensnotwendigen Aufgaben gehört die Bereitstellung von mehr Lebensenergie. Dies geschieht durch Anregung der Umwandlung von Fett und Eiweiß zu Zucker, die sogenannte Glukoneogenese. Auch das morgendliche Aufwachen wird im Wesentlichen durch den Cortisolspiegel, der in den Morgenstunden ansteigt, sichergestellt. Über den sog. Zirkadianen Rhythmus werden über den 24-Stunden-Tag verteilt hauptsächlich durch Veränderung des Cortisolspiegels Leistungsspitzen ermöglicht, aber auch sinnvolle Phasen für Nahrungsaufnahme, Ruhe und Regeneration eingeleitet.

Vor allem in den Regenerationsphasen mit niedrigem Cortisolspiegel entfalten unsere Stammzellen ihre höchste Aktivität. Jegliche Erneuerung von Zellen, Geweben und Organen, Blutbildung, unser Immunsystem, die Reparatur und Erneuerung der Haut, wirklich JEDE Zellerneuerung beruht auf Stammzellaktivität. Jegliche Stammzellaktivität, vor allem aber die Aktivität der sog. Fibroplasten und ihrer Abkömmlinge, wird durch hohe Cortisolspiegel gehemmt. Zu den Fibroplasten gehören u.A. die knochenbildenden, hautbildenden und das Immunsystem ausbildenden Stammzellen. Dies kann kurzfristige Vorteile bieten, damit z.B. Entzündungsreaktionen nicht überschießen. Jegliche allergische Reaktion kann durch hohe Cortisolspiegel gehemmt werden. So wird Cortisol auch erfolgreich in der Linderung von Entzündungen, Allergien und Schmerzen eingesetzt.

Der Körper tut dies auch aus eigener Kraft. Wenn allerdings in Phasen, während derer Regenerations- und Reparaturarbeiten im Körper erforderlich sind, vor allem in der ersten und mittleren Nachtphase, die Cortisolspiegel erhöht sind, so geht dies massiv zulasten der Selbstheilung.

Schlaf kann nicht nachgeholt werden

Wann immer vom Menschen Leistung abgerufen wird, zu Zeiten, in denen der natürliche zirkadiane Rhythmus Regeneration vorsieht, wird Raubbau an der Gesundheit verübt und mit zunehmendem Alter werden die Möglichkeiten, diesen Raubbau auszugleichen, geringer, weil allein schon das Alter Regenerationsansprüche an das Selbstheilungssystem stellt. Man kann getrost sagen, dass aus diesem Gesichtspunkt gesunder Schlaf nicht nachgeholt werden kann.

Leider ist es so, dass bei aller Anpassungsfähigkeit des Menschen der zirkadiane Rhythmus nur minimal an den Lebensrhythmus angepasst werden kann. So haben Schicht- und Nachtarbeiter ebenso wie Nachtschwärmer über kurz oder lang die Konsequenzen ihres Raubbaus zu ertragen. Die Leistungsfähigkeit wird durch die Hirnleistung ermöglicht. Das Gehirn veranlasst die Nebenniere verstärkt Cortisol auszuschütten mit allen positiven und negativen Effekten.

Körpereigene Droge: Glückshormon

Jeglicher Stress, auch der Eustress, erhöhen den Cortisolspiegel und erfordern ausgleichende Erholungsphasen. Beim Eustress werden zusätzlich Glückshormone ausgeschüttet, die ein wenig die schädlichen Wirkungen des Cortisols mildern, aber nicht vollends ausgleichen können. Allerdings sind diese Glückshormone körpereigene Drogen, die ebenso wie Heroin zu Suchtverhalten führen können, so dass die Menschen immer wieder den Eustress suchen und dabei die gesundheitlichen Konsequenzen provozieren.

Über Ernährung können diese Konsequenzen nur wenig gelindert werden. Die Konsequenzen sind: Arthrose, jegliche Verschleißerkrankung, jegliche Form chronischer Schmerzerkrankung, Immunschwäche, Diabetes mellitus und nahezu jegliche chronische Erkrankung, wahrscheinlich auch Krebs.

Größte Stressgefahr: Falsches Denken

Neben der Missachtung der erforderlichen Ruhephasen zur richtigen Zeit stellt unsere Art und Weise zu Denken das größte Reservoir für Stressreaktion dar. Ein liebevoll akzeptierendes Denken, vor allem Selbstliebe, stellen mindestens eine ebenso notwendige Maßnahme zur Gesunderhaltung dar wie gesunder Schlaf, gesunde Ernährung und gesunde Bewegung.

Es ist nahezu ausgeschlossen, dass ein chronisch kranker Mensch zur echten Gesundheit zurückfindet ohne dass Denken, Lebenswandel und Ernährung sich ändern.

Eine symptomatische Therapie kann Leiden mindern und Zeit verschaffen. Ob diese Zeit zum Gesundwerden genutzt wird, liegt in der Verantwortung des einzelnen Menschen.

Heilpraktiker, Heiler und Coaches können hier eine hilfreiche Hand reichen.