Information zum Yogaunterricht

Schön, dass du mit Sri Sai Prana Yoga deine Selbstheilungskräfte aktivieren und etwas für dein physisches, psychisches und emotionales Wohlbefinden tun möchtest. Yoga heißt „Einheit“. Es ist abgeleitet aus dem Sanskritwort „Yuj“ oder „Yug“, das man mit Joch übersetzen kann. Mittels eines Jochs lässt sich der Wagen von einem Ochsen bewegen, wird die Kraft auf den Karren übertragen und in Gang gesetzt. Durch das Anschirren werden die Kräfte, die sonst in unterschiedliche Richtungen ziehen, konzentriert und es kann eine klare Bewegung in eine Richtung entstehen.

Bitte beachte folgende Hinweise, damit du Freude am Yogaunterricht hast und die Übungen optimal wirken können.

  • Im Sri Sai Prana Yoga praktizieren wir die Bauchatmung. Bitte lies dir hier die Anleitung und die Vorteile der Bauchatmung durch.
  • Die letzte Mahlzeit vor der Yogastunden sollte zwei Stunden zurückliegen, bei Kleinigkeiten eine Stunde. Trinken ca. 1/2 vorher.
  • Bitte nicht duschen nach dem Yoga; falls erforderlich, mit dem Handtuch trocken reiben. (Yoga besteht aus energetischen Übungen, bei denen wir dem Körper Energie zuführen. Diese würde durch Duschen wieder wegfließen.)
  • Wenn möglich, vor der Yogastunde auf Toilette gehen.
  • Bequeme und lockere Kleidung tragen.
  • (Großes) Handtuch und evtl. Sitzkissen mitbringen.
  • Bitte keine Kontaktlinsen beim Yoga.
  • Brille absetzen, Schmuck und Uhren ablegen, Handy ausschalten.
  • Kein falscher Ehrgeiz. Wichtig sind die Wahrnehmungen und das Respektieren der eigenen Grenzen.
  • Bitte Fragebogen ausfüllen und zur 1. Stunde mitbringen (gilt nicht fürs Schnuppern)
  • Bitte sei, wenn möglich, 5-10 min vor Unterrichtsbeginn da.

Heilung, Linderung und Symptomfreiheit

Vor Kurzem ist in unserer Facebook-Gruppe „Businessfrauen-Gesundheitslounge – Praktische Tipps für Powerfrauen, die schmerzfrei und leistungsstark sein wollen“ die Frage nach „Was bedeutet Heilung“ aufgekommen. Andere Menschen haben die Frage „Heilung oder Symptomfreiheit“ gestellt. Und wie jeder, der diese Wortpaare liest und als deutscher Muttersprachler sein Sprachgefühl entwickelt hat, spürt die Spannung zwischen den beiden Worten. Heilung kommt von Heilen, und darin steckt das alte germanische Wort „heil“. Die häufigste Verwendung des Wortes „heil“ beschreibt den  Zustand der Unverletztheit, Gesundheit; seltener Sicherheit und Geborgenheit oder Wohlfühlen. Beispiel: sein Heil in Alkohol suchen. In der Kombination bedeutet es so viel wie Erfolg haben, z.B. Berg Heil, Petri Heil, Waidmanns Heil. (Den nationalsozialistischen Gebrauch zu erläutert erspare ich mir.)

Die religiöse Bedeutung ist nur aus dem christlichen Kontext nachgewiesen und bedeutet so viel wie Erlösung oder Freiheit von Sünde. Letzteres bedeutet, sich im Zustand der Gottesnähe zu befinden. Ein Gnadenzustand, von dem man erwartet hat, dass er in der Regel erst nach dem Tod erreicht werden kann und nur auserwählten Heiligen, wie z.B. Jesus Christus, dem Täufer Johannes, Maria Magdalena und der Mutter Gottes und dem Propheten Jeremia, noch zu Lebzeiten zuteil wurde. Einzelne Erfahrungen, wie z.B. die des Heiligen Franziskus von Assisi, während er mit den Vögeln spricht, können als Heilserlebnisse, d.h. der Erlebnisse der Erfahrung der Gottesnähe, verstanden werden.

Somit merken wir schon, dass Heil-Sein den Menschen in seiner Gesamtheit über den aktuellen körperlichen oder psychischen Zustand hinaus beschreibt, während Symptomfreiheit lediglich den Zustand bezüglich einer Thematik kein Leid zu empfinden, beschreibt .

Linderung bedeutet demnach, weniger Leid zu empfinden.

Heiler und Heilpraktiker stehen in der Tradition dieses alten, ja archaischen, Wissens, bei dem es darum geht, den Menschen von der Wurzel seines Seins her zu unterstützen, in einen Zustand der Homöostase zu kommen. Homöostase ist der Zustand, in dem alle Lebensfunktionen bei jeglichen Störungen durch das eigene Gesundheitssystem wieder in den Zustand des Wohlbefindens und bestmöglichen Funktionierens zurückfinden.

Einst standen auch die Ärzte in dieser Tradition, doch die Schulmedizin seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert verfolgt maßgeblich das Ziel der Symptomfreiheit oder -linderung – nicht zuletzt, weil es durch statistische Verfahren besser zu messen ist.

Es besteht dabei aber leider auch die Gefahr, die wunderbare Macht des einzelnen Menschen aus den Augen zu verlieren, seine eigenen Selbstheilungskräfte zu beherrschen.

Die Vorstellung, man könne diese Selbstheilungskräfte beherrschen, empfinden viele bereits als Anmaßung; als sei es ein Akt des Glücks, der Gnade Gottes oder des Zufalls, ob man gesundet.

Ganz im Gegensatz hierzu stehen die fernöstlichen Praktiken mit Qigong und Yoga, die die Verantwortung für die Aktivierung ihrer Selbstheilungskräfte in die eigenen Hände legen.

Wenn Du Deine Selbstheilungskräfte in die eigenen Hände zurückholen möchtest, klicke hier!